Die Struktur des E-Energy Förderprogamms


Auf Bundesebene wurde „E-Energy“ als großes Förderprogramm aufgelegt mit dem Ziel, die Stromversorgung für die Zukunft zu optimieren. In mehreren Modellprojekten geht es dabei um die Kernfrage, wie unter Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologien die Balance zwischen Angebot und Nachfrage intelligent geregelt werden kann. Nur bei effizienter und zeitnaher Steuerung ist es möglich, das Netz besser zu nutzen und dadurch nur temporär verfügbare, volatile Energien, wie Wind oder Sonnenenergie, sinnvoll und wirtschaftlich einzusetzen. Den Einsatz solcher Technologien erfolgreich zu erproben, dient der Sicherheit und der Klimaverträglichkeit der gesamten Stromversorgung in Deutschland.
In sechs großen Modellregionen werden deshalb Projekte mit neuartigen Regel- und Speichermöglichkeiten erprobt und dezentrale Energieerzeugungseinheiten im Netz interaktiv angebunden und gesteuert.
Modellprojekt Mannheim: Die Herausforderungen der Zukunft für eine umweltfreundliche Energieversorgung erwachsen aus dem stark steigendem Anteil der Einspeisung von elektrischer Energie aus erneuerbarer Energiequellen und fordern insbesondere den Umbau der Netzinfrastruktur. Dazu sind neue Wege der Netzsteuerung aufzuzeigen, wie die Stromnetze der Zukunft eine große Menge zentral und dezentral eingespeisten Stroms aus Erneuerbaren Energien transportieren und auf Grund des schwankenden Angebotes bei erneuerbaren Energiequellen auch speichern können.